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22. Januar 2017

Deine Kleider sollen fortan aus Seemannsgarn sein.

*

„Komm…nimm Deine Navigationsinstrumente.-

Stell Deinen BlickWinkel neu ein.

Deine Kleider

sollen fortan

aus Seemannsgarn sein.

*

Wirf Deine Netzhäute aus,

um zwischen den Wellen

nach neuen Sichtweisen

zu fischen.

*

Stechen wir in Seehschärfe,

um den Blick

freizumachen.

*

…Denn ich mag dieses Herbe, das Graue

das Salzige, Rauhe, das Wasser, den Nebel,

den prasselnden Regen, die wogenenden Meere,

die drohenden Gebärden des Wetters wenn

Wolkenturmhöhen den Himmel beschatten.

Mag das Gefühl mich von Sturmböen beuteln

zu lassen.

Mag die Kühe und Deiche mit Schafen aus Watte,

mag die Dünen, die Weite der schlafenden Watten.

*

Und egal wie oft es mich auf Reisen

und in entfernt gelegene Gegenden zieht,

eine steife Brise trägt mein Herz stetig zurück.

Land zwischen den Meeren,

vor dem sich sogar die Bäume verneigen…

DU bist der wahre Grund, warum die

Kompaßnadeln nach Norden zeigen. „

                                                                                        (von mona harry)

15. Januar 2017

3 Stürme, 1 Weihnachten und ein Sylvester später…

….bin ich wieder hier. Eine lange

Zeit.- Und es war nicht geplant, das es so

lange dauern würde bis Ihr wieder was hört

– wirklich nicht.

*

Aber wir wurden abgeholt – nämlich genau an

Heiligabend um 20:00 Uhr. Zu dem Zeitpunkt,

als das erste Sturmtief über uns hinwegfegte

und man von draußen nur noch ein Brausen, Rauschen

und peitschenden Regen hörte.- Ich weiß nicht, ob es

an dem Sturm lag…oder an den besonderen Rauhnächten

die wir hatten…oder an dem Fakt, dass Nele genau

an Heiligabend krank wurde und eh nicht mehr vor die

Tür konnte…aber plötzlich waren vor unserem

Wohnzimmerfenster Beine, die in den dunklen

Sturmhimmel ragten und zu diesen Beinen

gehörten Füße, die so groß waren, wie ein Haus.

Eine riesige Hand senkte sich zu unserem

Wohnzimmerfenster herunter…und ja – ich kenne

diese Hand, denn sie gehört meinem Heiler aus der

Anderswelt. Und da Nele so krank war… kletterten wir

aus dem Fenster in die riesige Hand hinein…und sie

brachte uns zum Gleis 11 3/4 in die Welt der Zauberer

und Wesen und zwischendurch zurück in unsere Betten

oder an den Küchentisch auf dem ständig all die

Leckereien standen, die ich für die Weihnachtsfeiertage

vorbereitet hatte. So merkten wir auch nicht, wie die Zeit

verging.

*

Und so kam es auch, dass ich anstatt am 31.12.

um 24 Uhr mit Wunderkerzen an der Kirche in Nebel

zu stehen, und aus dem nachtschwarzen Himmel

langsam das bunte Konfetti der Konfettibombe

rieseln zu sehen…mit vielen Taschentüchern und

meinem Bären in meiner Höhle lag…und immer noch

pendelte zwischen dem Gleis 11 3/4, meinem Kuschelbett,

der lieben Hand des Riesen aus der Anderswelt und den

Leckereien aus der Weihnachtszeit.

*

Das mag sich jetzt merkwürdig anhören, aber

das war es nicht. Es war ein großer Segen, und eine

ganz besondere Zeit. Wir hatten viele schöne Gespräche

verbunden mit der Geschichte von Harry, dem Wunsch

nach ewigen Leben von Voldemort, der Zauberei an

sich , aber auch dem Sinn des Lebens, vorschnellen Urteilen

über andere (Professor Snape), der einzigartigen

Gabe die jedem mitgegeben wurde und so vielem anderem.

Und da es keine Zufälle gibt, ist es auch nicht weiter

erstaunlich, dass wir beide am Ende der Rauhnächte

wieder gesund waren – einfach so.

Und so wünsche ich Euch heute –  ein

Weihnachten, ein Sylvester und 3 Stürme später –

endlich ein zauberhaftes Neues Jahr.

*

Mögen Euch viele wunderbare Dinge durch das Jahr

hindurch immer wieder daran erinnern,

ein freies, offenes Herz zu haben, viel zu Lachen und

zu Träumen,  überall und in allem Zauber zu suchen

und zu finden, und immer dran zu glauben,

dass nichts unmöglich ist.

❤️

8. August 2016

Und es gibt Menschen, die vergessen haben, dass sie lebendig sind.

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Diese Woche hatten wir ein Tief über unserem Inselchen,

dass „Christiane“ hieß. – Jep. Tatsächlich. Es hat ein wenig

gepladdert. Manchmal ganz unvorhergesehen während

die Sonne schien, und manchmal wurde es extra tagsüber

dunkel dafür :)

Ich habe mich mit Büchern versorgt – aber nicht wegen

dem Wetter – das ist mir eh schnuppe, ich habe

plötzlich irgendwie mit etwas Wehmut an die Zeit

vor gefühlten 100 Jahren denken müssen, als ich

auf Föhr mein Abi gemacht habe.

*

Da wohnte ich nämlich mit meiner Freundin bei einer

Buchhändlerin im Keller, und bekam sämtliche

Leseexemplare aller Neuerscheinungen zum Lesen

vorgesetzt :o  Manchmal habe ich an einem

Wochenende 3 dicke Bücher gelesen – und ich

weiß nicht wie viele in der Woche…in einem Monat..

aber generell so viele, wie nie wieder danach.-

Und weil ich einen schönen Bücherstapel neben

meinem Bett vermisst habe (wie in alten Zeiten

sozusagen) habe ich mir eben einen gekauft.-

Das Schönste Buch davon war diese Woche auf

jeden Fall das Neue vom Dalai Lama: „Ethik ist

wichtiger als Religion“. Ich habe auch oft zu

denen gehört, die vergessen hatten, dass sie

lebendig sind. Aber es gibt auch ein anderes,

wunderbares Zitat von ihm, das ich mir

irgendwann mal hinter die Ohren geschrieben habe:

„Es gibt 2 Tage im Jahr, an denen man nichts tun

kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

Dies bedeutet, das HEUTE der richtige Tag zum

Lieben, Glauben und in erster Linie zum

– L.E.B.E.N. – 

ist.“ –

Und psssst….deswegen lest Ihr hier erst heute

etwas. Denn gestern war ich beschäftigt mit allem

was ich LIEBE, und all dem Großen und Kleinen

dazwischen, das sich LEBEN nennt :)

❤︎