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21. April 2020

Von der großen Stille

Mich erreichten ein paar Fragen, wie es uns hier oben

so ergeht, und wie es sich denn anfühlt…

so ganz allein auf der Insel… ???

Wie immer, kann ich nur von mir persönlich sprechen,

aber das will ich gerne tun.-

In den ersten 1 1/2 Wochen des Shut Downs bin ich

fast jeden Morgen mit dem Gedanken aufgewacht,

dass ich einen fürchterlichen Albtraum hatte – …um kurz

darauf festzustellen, dass ich eigentlich ganz schöne

Träume hatte, aber die Realität ein einziger Albtraum ist :o

Der kleine Schockmoment, der immer nach dieser Erkenntnis

eintrat, ist mittlerweile nicht mehr so schlimm wie anfangs.

(Ein guter Beweis dafür, dass man sich an die schrillsten

Zustände doch irgendwann gewöhnen kann, nicht wahr ?)

Getröstet hat mich von Anfang an einzig die Sonne, die nach

wie vor Tag für Tag für Tag vom blauen Himmel scheint,

sowie dieses wunderschöne Fleckchen Erde, auf dem

wir hier leben.

Und obwohl ich mein ganzes Leben hier verbracht habe, bin ich

seitdem Nele klein war nicht mehr so viel spazieren gegangen

und am Strand und überhaupt draußen unterwegs

gewesen wie in diesen Wochen.-

Und dass sie klein war, das ist morgen 18 Jahre her….:))

Auch hat es offenbar eine Pandemie gebraucht,

damit ich vor dem totalen Burnout bewahrt werde.—

Jetzt nach über 4 Wochen merke ich auch, dass ich

die Dinge und meinen Laden mal mit ein wenig

Abstand betrachte.

– Nicht mit Enspannung natürlich – im Gegenteil –

mit großer Anspannung – aber mit Abstand.

-Hätte ich nicht diese Existenzängste, wäre

diese Zeit gerade – bedingt auch durch das Wetter,

aber auch wegen meiner Familie (für die ich einkaufe)

und meinen Freunden, (denen ich beim Einkaufen

über den Weg laufe :)), auf eine seltsame

Art und Weise schön –

Aber so wird auf den vielen Sonnen-Spaziergängen eben auch

mal geweint, und in vielen Nächten wach gelegen

und die Angst ertragen.

Ihr seht also…. es ist alles sehr dual.-

Anfangs war es auch so, dass mir diese leeren Straßen,

Strände und Wege fast unheimlich erschienen,

und mich eigentlich nur traurig gemacht haben.

Mittlerweile sind einige Bohlenwege und der Deich in

Norddorf, aber auch Teile vom Wattweg und manche

Waldwege so dermaßen von Gänsen, Möwen,

Karnickeln und Fasanen belagert, dass man sich schon

fast entschuldigen möchte, wenn man vorbeikommt

und alles erschrocken wegflattert oder wegspringt.

– Wobei sie das immer weniger zu tun scheinen:

wegflattern und wegspringen.

Sie gucken eigentlich eher empört ob der Störung :)

Ich habe auch wirklich mal Zeit gehabt, zu lesen.

-Viel über die neue Welt,

die angeblich hinter dieser alten Welt von uns

erschaffen worden ist.- Und darüber, dass es die

Pandemie dafür braucht, damit sich jeder

gezwungenermaßen in seiner Heimat im Kreise

seiner Familie befindet, um mit der Erde und

in seinem Körper bei vollem Bewusstsein durch

den Nullpunkt zu gehen….

Wenn ich mich weit draußen

auf unseren endlosen Bohlenwegen verlaufe,

und so etwas wie Glück darüber empfinde,

dass ich gesund bin und diese Zeit an diesem

paradiesischen Ort verbringen darf, dann fühlt

es sich an, als würden die zwei Dimensionen

nebeneinander verlaufen wie Bahngleise.

Die neue Dimension ist sehr, sehr still, fast einsam und

erscheint langsam – ein wenig wie eine Postkarte,

auf der augenscheinlich wenig „passiert“.-

Ihre Grundenergie aber ist leicht, hell und schnell

und so kann man Energien wahnsinnig schnell und

gut bewegen, und praktisch sofort manifestieren.

Wenn man sich ihr etwas hingibt, spürt man deutlich

die irrsinnige Schönheit dieser Welt mit ihren

unfassbaren Möglichkeiten.

Und – wird man wird gleichzeitig praktisch sofort

ein wichtiger Bestandteil von ihr.

In den Momenten bin ich voller Vertrauen und Freude,

und weiß, dass ich nicht viel tun muss und alles wird gut.

In der anderen (alten) Dimension bin ich Geschäftsfrau.

Die Dimension ist sehr laut, hart und hektisch, aber von ihrer

Grundenergie trotz ihrer Hektik träge und dunkel.

In dieser Dimension schaue ich wie viele andere gerade

in eine große, angstmachende Ungewissheit.

Ich habe keine Ahnung, was kommt.

Mittlerweile erlaube ich mir auch nicht mehr, groß über die

Zukunft nachzudenken, denn das schürt im Zweifel

die Angst bis hin zur Schnappatmung.

Jeder Tag, wie er kommt.-

Manchmal mit Hoffnung, manchmal nicht.

Immer mit vielen Fragen.

Mit all seinem Sonnenschein und seiner großen Stille.

Manchmal mit Tränen.

Oder mit Freude.

Aber immer mit einem großen, weiten Herzen.

26. März 2020

Dringend ! An alle Muggel !!!

Seit dem Ihr-wisst-schon-was passierte, haben wir jeden Tag

dieselben zauberhaften Sonnenaufgänge, jeden Tag

( dieselben )zahllosen Sonnenstunden

und jeden Tag dieselben zauberhaften Sonnenuntergänge.

Und obwohl die Sonne wirklich das Einzige ist, was mich

zur Zeit tröstet und aufrecht hält….

und obwohl ich jeden Abend hoffe, dass sie

morgen wieder so schön scheinen wird –

einfach, weil sie mich so tröstet….

wird die Situation, in der wir hier zur Zeit unser Leben leben

durch dieses ewig-gleiche-jeden-Tag

noch schriller und unfassbarer.

Es fühlt sich an, als wäre unsere kleine Insel

zu einer Postkarte gefroren worden und nur wenige

Menschen bewegten sich darin – und ebenso passierten

nur wenige Dinge bzw. immer dieselben Dinge darin…

(-ähnlich, wie die sprechenden Bilder in Harry Potter…)

Es ist also offensichtlich, dass die Dementoren gerade

das Zepter übernommen und die gesamte Menschheit

mit einem Fluch belegt haben.

Daher ist nun wohl der Tag gekommen, an dem

ALLE MUGGEL

UMGEHEND

Zauberschulen besuchen müssen.

AUCH DU.

Da Hogwarts aber wegen Ihr-wisst-schon-was gerade

geschlossen ist, und man wegen Ihr-wisst-schon-was

auch nicht gerade einfach losfahren kann, um Harry,

Wilhelmine, Ron und Hagrid zu finden, müssen wir das

alles irgendwie alleine wuppen.

Bevor ich Näheres in Erfahrung gebracht habe, und

weil einfach so loszaubern, sehr nach hinten

losgehen kann….

(UND da ich die Zauberstäbe für jeden von Euch

erst beim Ministerium der Besseren Zukunft

beantragen muss)…

wäre es zunächst einfach am hilfreichsten,

wenn Du viiieeel Gemüse und Obst isst, damit

Du-weisst-schon-was einfach schlechtere Chancen hat.

Offenbar, haben sich die Dementoren mit dem

Tarnumhang unsichtbar gemacht, und das macht die Sache

SEHR GEFÄHRLICH für jeden von uns !

Man muss auch sehr hart daran arbeiten, dass sie nicht

unsere Gedanken trüben.

Das bedeutet NICHT, dass Du vergessen solltest, dass sie da

sind – NEIN –

sondern, dass Du Deine Gedanken dahingehend lenkst,

dass es ein neues Hogwarts geben wird, schöner, friedlicher

und besser als jemals zuvor.

Wir fangen also mit dieser einfachen Übung an:

Du schaust heute

in die Sonne / die Wolken / den Himmel / den Sternenhimmel

und lässt Dich dann für eine ganze Weile

von der Sonne / den Wolken / dem Himmel / dem Sternenhimmel

auffüllen.

So lange, bis Du beinahe meist, fliegen zu können.-

(TU DAS BITTE NICHT – FLIEGEN IST WEGEN

DU-WEIßT-SCHON-WAS GERADE LEBENSGEFÄHRLICH !!!!)

Also…..nochmal.- Du füllst Dich vom Himmel

auf, bis Du MEINST, fliegen zu können.

Und dann –

dann richtest Du Dir schon mal Dein Zimmer in dem

wunderschönen, viiiiiel besseren, neuen Hogwarts ein.

– Bitte vorerst NUR EINZELZIMMER einrichten !!!!-

Ich werde mich wieder melden, sobald ich Näheres weiß.

Heute liegen mir viele Unterlagen vom Ministerium für

Vergangenes vor, die ich dringend ausfüllen muss.

DAS ist leider unabdingbare Bedingung dafür,

irgendwann die Zauberstäbe für Euch beantragen zu dürfen.

Esst vorerst keine Schokofrösche mehr –

sie könnten eine Falle sein.

Alles Liebe,

Nane von Amrum

PS: Damit ich jeden kleinen Zauber direkt und schnell weiterleiten

kann, wäre es für Dich besser, wenn Du mir auf Instagram

folgen würdest.

@cloudsandhoney

Verfügbarkeiten von Zauberdingen jeglicher Art können zu jeder Zeit

hier abgerufen werden:

http://shop.findlingamrum.de

(Werbung / Eigenwerbung / eigener Shop)

21. März 2020

Stell Dir vor, es wird Frühling…

Stell Dir vor, es ist Panik und keiner macht mit.

Die Welt kommt zum Stehen,

denn sie hält nicht mehr Schritt.

Stell Dir vor, Du hast plötzlich Zeit, um zu leben.

Seit langem darfst Du Dir Zeit nehmen,

statt dauernd nur zu geben.

Stell Dir vor, es wird kein Krieg sondern Frieden gemacht.

Stell Dir vor, es wird Frühling….

….und alles erwacht.

(Ivo Mica)

?t=24

Instagram: @cloudsandhoney 🖤

20. März 2020

Limbo

 – unzählbares Substantiv –

‚If you say that someone or something is in limbo,

you mean that they are in a situation

where they seem to be caught between two stages

and it is unclear what will happen next.‘

Als ich am Mittwoch Morgen aufgewacht bin, war mein erster Gedanke: woooow – da haste aber einen beschissenen Traum gehabt.- Bis mir klar wurde, dass ich eigentlich ganz schön geträumt hatte, und dass die Realität ein einziger Albtraum ist :(

Unsere kleine Insel ist unmittelbar auch von diesem Albtraum betroffen. Nichts ist mehr weit, weit weg irgendwo in China. Wir sind betroffen. Jeder für sich. Und jeder ist für sich allein.

Dies ist keine Rezession. Dies ist ein freier Fall völlig überraschend aus dem Nichts. Und der Albtraum daran: man kann NICHTS tun.-

…außer – darauf zu vertrauen, dass man nie tiefer fällt, als in Gottes Hand.

In solchen Zeiten brauche ich die kleine Welt, die ich hier vor vielen Jahren erschaffen habe, selbst am allermeisten.

Ich werde mich hierhin verkriechen, um Abzuschalten, und um das Vertrauen nicht zu verlieren. Um Hoffnung zu schöpfen und Kraft. Um mir selbst Mut zu machen. Und um den Glauben daran nicht zu verlieren, dass irgendwann alles wieder so schön und frei und unbeschwert werden wird, wie es einmal war.

Bis dahin warten wir hier oben auf Euch.- Mit frischbezogenen Betten, startklar an den Töpfen und Pfannen, mit Körben am Strand und vielen, vielen Rädern, Fischbrötchen, Friesentorten, Brötchen, Eis und Tee, sowie mit prallgefüllten Regalen und Ständern.

Vergesst uns nicht. Macht Euren Urlaub, wenn Ihr irgendwann welchen nehmen könnt, bei uns. Ihr unterstützt damit nicht nur uns hier auf den Inseln, sondern die Wirtschaft in unserem Land. Und das werden wir alle brauchen, viele Jahre lang.

Bis dahin hoffe ich, dass wir voneinander lesen….

…und dass Ihr gesund bleibt.

Das ist sowieso das Allerwichtigste.

Mit einem Hauch von Frühling,

Eure Nane…von Amrum 🖤

2. Juni 2017

the pale blue dot

*

Am 5. September 1977 wurde die Raumsonde Voyager 1

gestartet, die unter anderem die Planeten Jupiter und Saturn

näher untersuchen sollte.

1990 hatte die Raumsonde unser Sonnensystem

gerade verlassen (….!), und war ca. 6,4 Milliarden

Kilometer von der Erde entfernt. Voyager hatte verschiedene

Kameras an Bord – die schauen normalerweise

nach „vorne“ – in Flugrichtung. Der Astronom

Carl Sagan schlug vor, diese Kameras umzudrehen,

um aus dieser Entfernung die Erde zu fotografieren.

Auf diese Art entstand das mittlerweile weltberühmte

Foto „Pale blue dot“ –  blassblauer Punkt – von der Erde.

Später hat Carl Sagan ein Buch dazu geschrieben mit

demselben Titel „Pale blue dot“, in dem er sich Gedanken

über unseren Platz im Universum gemacht hat und wie

wir mit der Erde umgehen sollten:

*

„Betrachten wir nochmals diesen kleinen, blassblauen

Punkt. Dieser kleine Punkt im riesigen Weltall ist

„hier“, er ist „zu Hause“, er ist „wir“. Jeder Mensch,

den du liebst, den Du kennst, von dem Du jemals gehört

hast – jeder Mensch, den es je gegeben hat lebte hier,

auf diesem „Punkt“.

*

All unsere Freude und unser Leid, tausende von überzeugten

Religionen, Ideologien und Wirtschaftstheorien, jeder Jäger

und Sammler, jeder Held und Feigling, jeder Schöpfer und

Zerstörer von Zivilisationen, jeder König und Bauer,

jedes verliebte Paar,  jede Mutter und jeder Vater, jedes

hoffnungsvolle Kind, Erfinder und Entdecker,

alle Moralapostel, jeder korrupte Politiker, jeder

„Superstar“ und „herausragender Herrscher“, jeder

Heilige und jeder Sünder in der Geschichte der

Menschheit lebte hier.-

Auf einem Staubkorn erleuchtet von einem Sonnenstrahl.

*

Unser Planet ist ein einsamer Fleck in der großen

kosmischen Dunkelheit. Wir sind unbedeutend in

diesem endlosen Weltall und es gibt keinen Hinweis darauf,

dass irgendjemand oder irgendetwas von irgendwoher zu uns

kommen wir, um uns vor uns selbst zu schützen. Nach

allem, was wir bisher wissen, ist die Erde die einzige Welt,

auf der es Leben gibt.

In der näheren Zukunft gibt es keinen anderen Ort im

Universum, wohin die Menschheit auswandern könnte.

Wir können andere Planeten besuchen, aber es ist noch

lange nicht daran zu denken, sich woanders niederzulassen.

*

Die Erde ist der Ort, an dem wir uns bewähren müssen –

ob wir es wollen oder nicht. Dieses von weit her aufgenommene

Bild unserer winzigen Welt ist vielleicht das beste Beispiel

dafür, wie töricht es ist, wenn wir uns einbilden, etwas

Besonderes zu sein. Für mich unterstreicht es unsere

Verantwortung, freundlicher miteinander umzugehen.

Es unterstreicht, dass wir diesen blauen Punkt im All

wertschätzen und bewahren müssen.

– ES IST DAS EINZGE ZUHAUSE, DAS WIR KENNEN.“

(Astronom Carl Sagan / Übersetzung Andreas Kalt)

21. Mai 2017

Nordlicht

*

… aber das allerbeste von allem ist dieses Licht und

diese Helligkeit. Dass es einfach von 5-22 Uhr

hell ist. – Einfach so – nach all diesen dunklen Monaten.

Und natürlich die Mittagspausen auf der Steinbank

gegenüber der Mundart…. Mit einem Tee-to-go,

dem Mittagessen auf dem Schoß und der Sonnenbrille

auf der Nase :)

*

Die Rufe der Austernfischer über den

Wattflächen, die man noch hört, wenn man einschläft und

die einen frühmorgens lange vor dem Aufstehen wieder

wecken. Und die Strandnelken. Ich liebe Strandnelken.

Und dass sich das Leben plötzlich wieder nach draußen

verlagert, und immer öfter in  langen Grillabenden und

gemalten Sonnenuntergängen endet – mit Sand zwischen

den Zehen. ( -…. und in den Schuhen, im Auto, in den

Jackentaschen, in der Wohnung, im Bett, im Handy…:o)

*

Der Duft-Mix aus Sonnencreme und Meehr… Aber

am schönsten ist wirklich das Licht hier oben in der

Sommerzeit. Wenn man seine  Helligkeit und sein Funkeln

in dem geheimen Zimmer sammelt, dann trägt man

ein Leuchten in sich, dass in der dunklen Zeit weiter

reicht als der Strahl des Leuchtturmes über dem Meer.

14. Mai 2017

ein paar Stunden Föhr

*

Letzten Sonntag habe ich unsere Winterjacken eingemottet.

– Nicht dass wir sie bei Temperaturen um die 7° plus Wind und

Regen nicht dringend benötigt hätten…nein – Nele teilte

mit mit, sie würde sie vorerst nicht mehr anziehen, nach

7 1/2 Monaten des Dauertragens – und ehrlich gesagt –

das konnte ich verstehen.

Dienstag oder Mittwoch, als der Ostwind mit Schauern über

uns hinwegzog, bereute ich das allerdings auch schon zutiefst.

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Aber als ich gestern frühmorgens nach Föhr fahren wollte,

und wie immer vom Auto noch gefühlte 5 Mal wieder

in die Wohnung hochgerannt bin, um

* doch noch einen Schal

* doch noch eine Mütze

* doch noch Pulswärmer …..

* doch lieber Boots statt Turnschuhe

anzuziehen – schlief während der Überfahrt dieser fiese

Ostwind ein, und wir hatten den ersten, wirklich milden

(um nicht zu sagen für unsere Verhältnisse heißen) Tag

seit E.w.i.g.k.e.i.t.e.n.

Meine Güte – war das nötig !

Meine Güte – war das schön !

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Alles dampfte und es sah sehr unbestimmt und

unwirklich aus – genau das Wetter, das ich liebe.

Drückt uns die Daumen, dass  die Temperaturen jetzt

einfach im zweistelligen Bereich bleiben,

und dass er nun endlich da ist….der Frühling.

Wir warten schon so lange.

7. Mai 2017

Die Zukunft gehört denen die lieben.

Viele Sonnentage, Stürme, Regengüsse,

Schneeflocken, Geburtstage, und ein Biikebrennen

lang war ich nicht hier. Das war nicht

geplant – sonst hätte ich was gesagt.- Bitte seid nicht böse

mit mir – das Leben hat mich mitgerissen, einfach so –

aber uns geht es guuuuut !

Was für eine schöne Zeit mit all den kleinen und

großen Feiern und Feuern und den vielen Kuchen und

Kerzen.- Wenn um einen herum alles erwacht, treibt, und

sich dem Licht und der ersten Wärme entgegenstreckt.

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Das war ein langer, langer Winter, auch wenn er nicht

so eisig und bitterkalt war wie einige davor.

Um mich herum sind alle verliebt. Und ich habe so viel

mitgezittert und gehofft und mich gefreut, Ratschläge

gegeben und Daumen gedrückt, dass ich selber nun

auch voller Schmetterlinge und Hummeln bin, ganz ohne

Anlass :) Dieser Zustand ist hochgradig ansteckend, wirklich.

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Das Leben an sich schmeckt plötzlich anders. Die Luft ist süßer,

die Farben bunter, die Couch das hinterallerletzte. Alles steckt

sich dem Leben entgegen, der Musik, den Nächten, dem einen

Chat, dem nächsten Tag.

*

In der Zukunft von Verliebten gibt es kein Schwarz,

kein Zweifeln, keine Sorgen, dafür aber eine eine Überportion von

Superhelden, Prinzessinnen, Prinzen, Herzen und Wundern –

alles untermalt von der momentanen Dauerschleifen-Playlist.

….und das Herzklopfen !

Eine andere Welt. So wunderschön, so nah und doch die meiste

Zeit im Leben irgendwie unerreichbar.

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Es ist der beste Zustand zum Erschaffen – denn die (Tag)Träume

sind so übermäßig mit Emotionen angefüllt, und man träumt

aus dem Ideal-Zustand des Angefüllt-Seins heraus und NICHT

aus dem des Mangels.- Was immer aus dem Gefühl des Mangels

und der Angst erschaffen wird, funktioniert nicht. Man erschafft

sich nur noch mehr Mangel, Angst und Sorgen, da die Emotion

dahinter diese Schwingung hat und aussendet.

Insofern tragen die, die lieben, einen großen Schatz in sich.

 Die, die in Rosa träumen und wandeln, deren Sonne scheint

und die ihr Herz in jeder Zelle bis in die Haarwurzeln

klopfen hören….

Sie fühlen,

sie atmen, lachen und träumen,

sie weinen,

sie leben in Gold.

*

5. Februar 2017

Lieblinge Januar: Daphne’s Diary, Jane Davenport, Junk Journals, mini-Zauberstäbe, magische Pizza und Sternenkonfetti

*

Im Laufe der letzten 15 Jahre sind einige magische

Dinge zu mir gekommen, über die ich mich

für alle Zeiten freuen werde.-

Unter anderem schenkte Nele mir, als sie

in der 1. oder 2. Klasse war eine rosa Pizza aus

Ton :) Ich weiß nicht, warum überhaupt eine Pizza….

warum sie rosa ist….und auch nicht, was die blauen

kleinen Löcher und der große Grüne Stein in der

Mitte für „Lebensmittel“ sind….aber ich habe

ziemlich schnell festgestellt, dass dies keine

Pizza – sondern mit ziemlicher Sicherheit

eine magische Pizza ist.

*

Zum Einen muss ich IMMER lächeln, wenn ich

sie ansehe. IMMER.

Und zum Anderen…ist sie magisch. Sie verwandelt

Dinge. Wenn ich beispielsweise einen unschönen

Brief unachtsam auf die „Pizza“ werfe,

entwickelt sich der Inhalt des Briefes anders

als im selben angekündigt.- Es wird sozusagen ins

Gute verwandelt. Ich kann Schmuck von Energien

reinigen, und tausend andere Sachen….

Eine magische Pizza – wirklich, und ich werde

sie für alle Zeiten lieben und in Ehren halten :)

*

Natürlich habe ich einen Zauberstab. Er

ist aus einem dicken Birkenast mit vielen kleinen

Glöckchen und Sternen dran.-

Aber zuckersüß sind auch die beiden Mini- Zauberstäbe,

die ich von Marina bekommen habe – eigentlich

als Deko an meinem Geburtstagsgeschenk…

dennoch kann man mit ihnen auch zaubern –

am allermeisten verzaubern sie aber das Herz :)

*

Ich bin immer noch im Glitzer-Konfetti-Junk-Journal-

Rausch. Und das tut mir leid, dass das so ist, aber ich

kann es nicht ändern :o Es ist eine Leidenschaft,

…und da ich ihr folge, macht sie mich glücklich.-

Wenn ich in mein Junk-Journal schaue – auf all

das Gemalte, Geklebte, Zusammengenähte

Bunt-Glitzrige….dann hüpft mir das Herz und ich

freue mich. Ich schaue nirgendwo lieber hin als auf

meine To-Do-Listen und Termine :) Das ist doch

mal was.

*

Meinen Aquarellkasten von Jane Davenport (und ein

paar andere Dinge aus Ihrem Shop) habe ich direkt

bei ihr aus Australien bestellt. Nicht schlimm – ich

bestelle oft was aus Australien – die haben einfach

so wunderschöne Dinge dort….sehr zum Leidwesen

des Zollamtes in Husum – aber egal. Ich kann Euch

alle ihre Produkte empfehlen, die Aquarellfarben

sind der HAMMER und außerdem bin ich jetzt

endlich stolze Besitzerin von Gesso – das für

die ganzen Mixed-Media Sachen super ist, und

l.i.e.b.e. es !

29. Januar 2017

Frühjahrsputzprodukt

Ich mache gerade Frühjahrsputz.- Und da

nach der Wohnung und dem Laden auch das

 Macbook dran ist (welches ich dann natürlich von

Datenmüll und nicht von Staub zu befreien habe)

dachte ich, ich schnippel Euch noch schnell von den

noch nicht gelöschten Resten aus 2016 ein kleines

„Best of “ zusammen :)

Ach ja – und Bosse….(sowie das schöne Video zum Lied)

retten mich durch diesen verregneten Januar-Sonntag.

Wir lesen voneinander :)

Alles Liebe und bis bald,

Nane